Physikalische Therapie

Strom als Heilmethode nutzen mit der Elektrotherapie

Die Elektrotherapie als Teil der physikalischen Therapie setzt elektrischen Strom zu therapeutischen Zwecken ein. Ziele sind dabei die Durchblutungsförderung, Entspannung verspannter Muskulatur sowie Schmerzlinderung. Über aufgesetzte Elektroden nutzt der Therapeut Impuls-, Wechsel- oder Gleichstrom und kann somit auf verschiedene Weisen auf das Gewebe einwirken. Je nach Einsatz wirkt die Elektrotherapie entspannend und durchblutungsfördernd auf das Gewebe. Muskulatur, die z.B. nach einem Schlaganfall nicht mehr angesteuert werden kann, wird durch den Stromimpuls von außen aktiviert. So kann einem vermehrten Muskelabbau entgegengewirkt werden und die Strukturen bleiben in Funktion.

Ultraschalltherapie

Ultraschallbehandlungen wirken mit Dauer- oder Impulsschall. Über verschiedene Frequenzbereiche wird eine erhöhte Wärmebildung und vermehrte Durchblutung angeregt. Zusätzlich wirkt der Schalldruck wie eine Massage auf das Gewebe. Die Anwendung wird bei langfristigen Muskelüberspanngen, Sehnenscheidenentzündungen und Narbenbehandlung genutzt. Außerdem kommt es zu einer Stimulation des Nervengewebes.

 

FAQ – Elektrotherapie

Ist Elektrotherapie schmerzhaft?

Die Behandlung sollte grundsätzlich gut verträglich sein. Je nach Verfahren kann ein leichtes Kribbeln oder eine Muskelreaktion spürbar sein. Die Intensität wird so eingestellt, dass die Anwendung angenehm beziehungsweise gut verträglich bleibt.

Wie lange dauert eine Elektrotherapie?

Die Dauer hängt von der verordneten Behandlung und dem individuellen Therapieziel ab. Entweder ist sie Teil der Therapie oder ist als eigens Heilmittel 10 Minuten geplant.

Kann Elektrotherapie mit Physiotherapie kombiniert werden?

Ja. Elektrotherapie kann als ergänzende Maßnahme eingesetzt und mit anderen physiotherapeutischen Behandlungen kombiniert werden.

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